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VfL NEWS

Wettkämpfe mit 70, 80 oder gar 90 Jahren? Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Klassen 35 aufwärts in Erding (BY) beweisen wir Athletinnen und Athleten, dass Alter nur eine Zahl ist und unser sportlicher Ehrgeiz keine Grenzen kennt. Am 14. Juni begannen im Erdinger Sepp-Brenninger-Stadion die ersten Disziplinen: Kugelstoßen, Hammerwurf, 200-Meter, 400-Meter, 1500-Meter-Läufe sowie Hürdenrennen. Über 1000 Athleten und fast 200 Helfer machten das Event zu einem Großereignis. Matthias Ströher vom DLV betonte die großartige Atmosphäre, in der der Sportsgeist zählte.



Ein Paradebeispiel für diesen Sportsgeist bin ich, Magdalena Reinhardt, die Leichtathletin vom VfL Pfullingen. Ich habe mich für die Deutschen Meisterschaften der Masters in drei Sprintdisziplinen der Altersklasse W50 qualifiziert: 100 m, 200 m und 80 m Hürden. Vor einer Woche konnte ich bei den BW-Meisterschaften Masters in Heidenheim erfolgreich antreten. Nun war ich bereit, mich auch auf nationaler Ebene zu beweisen.


Am Samstag, den 15. Juni, war es dann soweit: Der 100 m Sprint stand auf dem Programm. Ich hatte mir vorgenommen, unter 14 Sekunden zu bleiben. Mit einem starken Start lag ich bis zur 60-Meter-Marke auf dem zweiten Platz, dann wurde ich knapp überholt. Jedoch konnte ich beschleunigen und erreichte den zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in meiner Altersklasse mit einer Zeit von 14,14 Sekunden. Es war ein gelungener Start!

Der Sonntag begann mit dem 80-Meter-Hürdensprint, meiner besten Disziplin in der Jugend. Da meine PB nicht weit von der schnellsten Konkurrentin entfernt war, sah ich die Chance, mit einem optimalen Lauf zu gewinnen und Deutsche Meisterin zu werden. Obwohl ich doch den zweiten Platz erreichte, stellte ich mit 14,19 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf – ein hoffnungsvoller Moment für mich.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter mit dem 200 m Sprint. Ich wusste, dass dieser Lauf eine besondere Herausforderung darstellen würde. Trotz intensiven Trainings fühlte ich mich nicht optimal vorbereitet. Dennoch gab ich mein Bestes und am Ende reichte es für den dritten Platz mit 30,03 Sekunden – eine Leistung, die mich anspornt, in Zukunft noch härter zu trainieren.


Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Erding zeigen eindrucksvoll, dass man auch im hohen Alter noch sportliche Spitzenleistungen erbringen kann. Ob jung oder alt, in Erding geht es um mehr als nur Medaillen – es geht um Leidenschaft, Gemeinschaft und den unbändigen Willen, das Beste aus sich herauszuholen.

Ein großer Dank gilt meinem Trainer Dorinel Andreescu und meiner Trainingsgruppe, ohne deren Unterstützung und Motivation und das gemeinsame Training wären diese Erfolge nicht möglich gewesen. Vielen Dank!




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(rp)- Mit einem blauen Auge sind Pfullingens Volleyballer am vergangenen Wochenende beim 1.Berg-Beachcup im Schönbergbad davongekommen. Beim Freizeitturnier am Samstag strahlte zunächst die Sonne, ehe kurz vor den Halbfinalspielen ein Regenschauer für Unterbrechung sorgte. Danach konnte das Turnier aber trocken zu Ende geführt werden. In zwei spannenden Halbfinals gelang es zunächst dem CVJM Pfullingen den Vorjahressieger JaNiLeo aus Eningen zu eliminieren (23:21), während der letztjährige Zweite GROHÜAL aus Nürtingen gegen die Volleybärenbande aus Pfullingen erneut ins Finale einzog (21:17). Hier setzte sich jedoch der CVJM klar in zwei Sätzen durch (15:11, 15:9).

Am Sonntag startete das Aktiventurnier der Herren noch bei leichtem Regenfall, ehe auch hier die Spiele dann trocken weiter gingen und sogar die Sonne hin und wieder hervorlugte. Die Mannschaften aus Tübingen, Eningen und Pfullingen boten rasante Ballwechsel, leider fehlte das Publikum, um die gezeigten Leistungen gebührend zu feiern. Wie erwartet waren die Titelverteidiger Peter Teutemacher und Jonas Ciupke aus Tübingen nicht zu schlagen und verwiesen das Duo Jakob Auer und Markus Schwille aus Eningen auf Rang zwei. Den dritten Platz sicherten sich Anselm Wurst und Michael Mattes aus Tübingen vor Michael Heidt und Levi Medick aus Pfullingen.

Alles in allem war man in der Volleyballabteilung zufrieden, dass man bei den Wetterkapriolen der letzten Wochen überhaupt spielen konnte, leider fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sodass auch der Umsatz überschaubar blieb.



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